Rapid Lienz Rapid Lienz
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Torfestival zum Ausklang

Rapid Lienz Tirol Milch - SV Griffen 6:2 (2:0)

 

Tore: Lucas Pascuttini (9.), Markus Ebner (24.), Gerhard Scherer (51., 87.), Radek Borykin (55., Foulelfmeter), Christopher Korber (77.) bzw. Dragan Ljubanic (50.), Hermann Riepl (88. Spielminute).

 

Rapid Lienz: Glänzer, Borykin, P. Eder, M. Eder, Tscharnig, Ebner (51.: Karre), Sumerauer (46.: Überbacher), Konrad, Ortner, Korber, Pascuttini (46.: Scherer).
Griffen: Stefan, Borovic, Kalender, Eberhardt (70.: Sima), Ljubanic (70.: Riepl), Scheucher, Göschl (70.: Baumann), Tuschek, Pavicevic, Trad, Pruntsch.

 

Happy end nach einer zuweilen durchwachsenen Frühjahrssaison. Von einem Abstiegsplatz kämpften sich die Rapidler mit zwei Siegen in Serie auf den neunten Endrang vor und beendeten damit die erste Ligasaison noch vor dem (freiwillig abgestiegenen) Rivalen aus Nußdorf-Debant. Wirkten die Lienzer im Laufe der Meisterschaft öfters fast hilflos und stümperhaft vor dem gegnerischen Tor, so schossen sie diesmal aus allen Rohren. Griffen, das mit einer Rumpftruppe angereist war, schien von Anbeginn zum Abschuss frei gegeben. Und Lucas Pascuttini eröffnete auch früh das Feuer, Markus Ebner setzte nach. Aber dann war wieder Sendepause, und kurz nach der Halbzeit kamen die harmlosen Gäste sogar auf 1:2 heran. Gerhard Scherer korrigierte aber postwendend, Radek Borykin verwertete einen Foulelfmeter (Vergehen an Christopher Korber), Christopher Korber selbst erhöhte auf 5:1, und abermals war es Gerhard Scherer, der das halbe Dutzend voll machte. Kurz vor Schlusspfiff erlaubten die Grün-Weißen dem Absteiger noch eine Ergebniskorrektur. Nach der Partie wurden Erfolgscoach Robert Zabernig (Aufstieg, Klassenerhalt) und Radek Borykin, als Top-Libero ein Erfolgsgarant, verabschiedet.

 
Wichtiger Dreier in Ferlach

ATUS Ferlach – Rapid Lienz Tirol Milch 1:3 (0:0)

 

Tore: Martin Trattnig (75.) bzw. Lucas Pascuttini (48.), Gerhard Scherer (63.), Manuel Ortner (70. Spielminute).

 

Ferlach: Sauerbier, M. Lausegger, Jaklitsch, Rajkovic (55.: Pranjic), Trattnig, Waldhauser, Spruk, Krainer, Bajric, Tragner (67.: Kujundzic), G. Lausegger (73.: Deomic).
Rapid Lienz: Glänzer, Borykin, P. Eder, Tscharnig, Ebner, Sumerauer (46.: Pascuttini), Konrad (85.: Karre), Ortner, Überbacher, Korber, Scherer (89.: Peintner).

 

Dieser Befreiungsschlag gelang zur rechten Zeit, denn aufgrund der übrigen Ergebnisse und Ereignisse rund um den FC WR würde im letzten Heimspiel gegen Griffen ein Punkt zum Klassenerhalt reichen. Andererseits gibt es gegen das Schlusslicht und Fixabsteiger die Chance, eine sehr durchwachsene (und teilweise auch verkorkste Frühjahrs-)Saison zu einem versöhnlichen Ende zu bringen. In den ersten 45 Minuten sah es Ferlach allerdings nicht rosig aus, die Gastgeber hatten nach zwei groben Schnitzern die einzigen Sitzer, Lienz gelang nichts. Nach der Pause und der personellen Umstellung änderte sich das Bild, auch begünstigt durch den frühen Kopfballtreffer von Lucas Pascuttini. Der legte dann Gerhard Scherer das 2:0 mustergültig auf, Jungspund Manuel Ortner machte per Kopf den Sack zu, ehe die Hausherren mit dem 1:3 noch ein Mal Blut leckten. Letztlich ging der Sieg aber aufgrund der zweiten Halbzeit in Ordnung. Und ähnlich wie im Vorjahr (Magdalen) wartet nun am letzten Spieltag wieder ein "Endspiel".

 
Niederlage gegen Treibach

30.05.2009, Lienz, Osttirol, Kaerntnerliga, Rapid Lienz vs SK Treibach, im Bild am Boden zerstört Überbacher Andreas, Rapid Lienz, Eder Manuel, Kapitän der den Tränen nahe ist, Rapid Lienz, EXPA Pictures © 2009, Photographer EXPA J. FeichterRapid Lienz Tirol Milch – SK Treibach 0:1 (0:0)

 

Tor: Josef Wagner (51. Spielminute).

 

Gelb-rote Karte: Werner Buchhäusl (76. Spielminute, Treibach)

 

Rapid Lienz: Glänzer, Borykin, P. Eder, M. Eder, Ebner (69.: Karre), Sumerauer, Konrad, Ortner, Überbacher, Korber, Pascuttini (69.: Scherer).
Treibach: Rotschnig, Wieser, Klaming, Schreier (86.: Pusar), Erbida, Quendler, Lessnigg (90.: Pipam), Wagner, Schweighofer (83.: Kandolf), Mattersdorfer, Buchhäusl.

 

In der ersten Viertelstunde kam Christopher Korber drei Mal vor den Kasten, scheiterte zwei Mal am Goalie, ein Mal fand sein Stanglpass keine Abnehmer. Nach einer halben Stunde reagierte der gegnerische Goalie bei einem leicht abgescherzelten Freistoß von Andreas Überbacher exzellent, kurz vor der Pause verzog der Linksfuß knapp. Dazwischen aber fanden die Treibacher die besseren Möglichkeiten vor, insbesondere Alexander Lessnigg hatte seine Freude, war nicht unter Kontrolle zu bringen. Aber im Abschluss haperte es auch bei den Gästen. Nach der Pause bedeutete die erste Unachtsamkeit das 0:1. Stanglpass auf den am Fünfer völlig freien Markus Schreier. Seinen Versuch pariert Markus Glänzer hervorragend, den Nachschuss aber zimmerte Josef Wagner unter die Latte. Die Hausherren kamen nie mehr ins Spiel, selbst gegen zehn Mann in der letzten Viertelstunde zu keiner Torchance. In der Nachspielzeit hatte zwar Gerhard Scherer mit einem Stangenschuss aus der Distanz Pech, in Summe aber gingen die Gäste als verdiente Sieger vom Platz.


Bilder zum Spiel

 
Endstation im Cup

27.05.2009, Lienz, Osttirol, KFV Cup Viertelfinale, Rapid Lienz vs Sv Lendorf,  im Bild Waltl Matthias, Rapid Lienz, EXPA Pictures © 2009, Photographer EXPA J. FeichterRapid Lienz Tirol Milch - SV Lendorf 1:4 (1:3)

 

Tore: Matthias Waltl (32.) bzw. Markus Morgenstern (22.), Mario Nagy (27.), Michael Morgenstern (28.), Manfred Duller (48. Spielminute).

 

Rapid Lienz: Stocker, Wurnitsch, Tiefnig, Peintner, Köffler, M. Waltl, J. Waltl, Karre, M. Zabernig (46.: Fercher), Mair, R. Zabernig.

Lendorf: Rieger (46.: Robinig), Mario Nagy, Pleschberger, Mayer (56.: Scheriau), Duller, Abwerzger, Christoph Morgenstern, Huber, Michael Morgenstern, Rohrer, Markus Morgenstern.

 

Im Viertelfinale des KFV-Cups war nun doch Endstation für die Rapidler, die allerdings mit der kompletten Reservemannschaft aufliefen. Weil auf der Ersatzbank mit Helmut Fercher nur ein Spieler saß, musste sogar Trainer Robert Zabernig seine Kicker schnüren. Auf der anderen Seite wartete mit den Lendorfern ein Team, das nicht nur in der Kärntnerliga Runde für Runde starke Leistungen abliefert, sondern selbst mit nur wenigen Ausnahmen die Einser-Garnitur aufbot. Mit drei Toren binnen sechs Minuten machten die Oberkärntner kurzen Prozess mit der Heimmannschaft. Mit dem 1:3 durch Matthias Waltl schöpften die Lienzer noch einmal Hoffnung, aber kurz nach der Pause bedeutete der vierte Treffer auch zugleich den Endstand. Die brav kämpfenden Lienzer verkauften sich gegen eine  übermächtigen Gegner trotzdem tadellos.

FOTOS zum SPIEL

 
Schlusslicht zu stark

SC Landskron – Rapid Lienz Tirol Milch 1:0 (0:0)


Tor: Bernhard Felver (73. Spielminute).


Landskron: Rom, Thurner, Hohenberger, Lackner, Stroj, Mayer, Gilgenreiner, Schaub, Debriacher (84.: Gypser), Felver, Schaunig (89.: Wunder).
Rapid Lienz: Glänzer, Borykin, M. Eder, P. Eder, Tscharnig (10.: Überbacher), Ebner, Ortner, Konrad, Korber, Pascuttini, Scherer (75.: Karre).

 

Ein erschreckender Auftritt der Rapidler nach der tollen Vorstellung im Derby. Beim Tabellenschlusslicht Landskron setzte es verdientermaßen eine 0:1-Niederlage. Ohne Esprit, ohne Zweikampfverhalten, ohne echte Torchance - mit Ausnahme eines Kopfballes von Patrick Eder im Anschluss an eine Standardsituation - liefen die Lienzer bei der Sonntagsmatinee ins Verderben. Markus Glänzer im Gehäuse der Grün-Weißen verhinderte mit tollen Paraden eine höhere Niederlage. Das Tor des Tages für die in allen Belangen überlegenen Landskroner knapp 20 Minuten vor Schluss eröffnete das Abstiegsrennen wieder neu. Nun besitzt auch Landskron wieder Chancen auf den Klassenerhalt. Die Rapidler sollten aber in den restlichen drei Saisonspielen (Treibach H, Ferlach A, Griffen H) die nötigen Punkte holen.

 
Hoch verdienter Derbysieg

21.05.2009, Lienz, Osttirol, Kaerntnerliga, Rapid Lienz vs FC WR Nussdorf Debant, im Bild mit der Hintertor Remote Kamera der Treffer zum 3 zu 1 durch Pascuttini Lucas, Rapid Lienz, EXPA Pictures © 2009, Photographer EXPA J. FeichterRapid Lienz Tirol Milch – FC WR Nußdorf-Debant 3:2 (2:1)

 

Tore: Christopher Korber (35.), Markus Sumerauer (41.), Lucas Pascuttini (64.) bzw. Edis Causevic (11.), Daniel Hofer (68. Spielminute).

 

Rapid Lienz: Glänzer, Borykin, P. Eder, M. Eder, Ebner, Sumerauer, Ortner, Überbacher, Korber, Pascuttini, Scherer.

Nußdorf-Debant: Huber, Lovric, Holzer, R. Steinlechner, Rohracher, Schneider, Pranter, Alempic, Hofer, Causevic, Miskovic.

 

Ein Osttirol-Derby auf sehr gutem Liga-Niveau, bei dem die Heimischen die technisch feinere Klinge führten und letztlich als verdiente Sieger vom Platz gingen. Schon nach zehn Sekunden scheiterte Gerhard Scherer mit einer Hunderter, und zehn Minuten später wollten die Rapidler scheinbar sehen, ob der pardonierte Edis Causevic über den Winter etwas von seiner Schussstärke eingebüßt hat. Sie ließen ihn am 20er fast unbedrängt zum Schuss kommen, und der erste Versuch passte auch haargenau. Ibel Alempic hatte das 0:2 am Fuß, Antun Miskovic kam wenig später nur um Zentimeter zu kurz. Danach besannen sich aber die Platzherren ihrer Stärke, und Christopher Korber spielte seine persönliche gleich aus: Von der Mittellinie setzte er zum Zick-Zack-Kurs an, ließ die halbe Debanter Mannschaft links liegen und schoss überlegt zum Ausgleich ein. Fünf Minuten später drehte Markus Sumerauer jubelnd ab, allerdings zu stürmisch. Nach seinem Führungstreffer zog er das Leiberl über den Kopf, sah Gelb und steht in Landskron. Gleich nach der Pause scheiterte Markus Ebner an einer tollen Parade von Daniel Huber, der bärenstarke 16-jährige Manuel Ortner, der seine Gegenspieler immer wieder nass machte, visierte zwei Mal die Latte an, ehe Lucas Pascuttini nach Weitschuss von Manuel Ortner abstaubte. Mehr als den Anschlusstreffer durch Daniel Hofer ließen danach die Rapidler nicht mehr zu, ganz im Gegenteil. Trainer Robert Zabernig sorgte mit der Hereinnahme von Stefan Karre und später von Kurt Tscharnig für etwas Verwirrung beim Gegner, und die beiden in den Sturm beorderten Spieler für die nötige Entlastung. So brachten die Lienzer den knappen aber hoch verdienten Sieg fast problemlos über die Distanz.

 

ZU DEN FOTOS

 
Wieder abgeblitzt

VSV – Rapid Lienz Tirol Milch 1:0 (0:0)

 

Tor: Mario Ramusch (80. Spielminute).

 

VSV: Pick, Stresch, Morak, Jozef, Drmac, Ramusch, Fina, Greile, Weissenberger (71.: Orter), Prettenthaler, Naschenweng.
Rapid Lienz: Glänzer, Borykin, M. Eder, P. Eder, Ebner, Ortner, Konrad (21.: Sumerauer), Überbacher, Steiner (76.: Karre), Korber, Scherer (52.: Pascuttini).


Die "Todeszone" rückt immer näher! Aber wieder war es eine völlig unnötige Niederlage der Rapidler, die sich in Villach teuer verkauften, letztlich aber vor dem Tor neuerlich nicht kaltschnäuzig genug agierten und ohne Punkt nach Hause fahren mussten. Zu Beginn der Partie hielten zwar die technisch versierten Gastgeber das Heft in der Hand, die Lienzer ließen aber keine Chancen zu. Nach der Pause schalteten die Grün-Weißen einen Gang höher, Markus Sumerauer vergab zwei Riesen-Sitzer. Gerade in der besten Phase der Rapidler schied nicht nur Lukas Steiner, einer der Besten, verletzt aus, es fiel auch der Siegestreffer für die Villacher. Zehn Minuten vor Schluss versenkte Mario Ramusch einen Freistoß flach an der Mauer vorbei im kurzen Eck. Aus den verbleibenden fünf Runden müssen jetzt wohl drei Siege her, um die Liga zu halten.

 
Niederlage gegen Leader

08.05.2009, Lienz, Osttirol, Kaerntnerliga, Rapid Lienz vs St. Stefan, im Bild Entäuschung pur bei den Lienzern, Überbacher Andreas, Rapid Lienz, Steiner Lukas, Rapid Lienz, Zabernig Robert, Trainer, Rapid Lienz,  Eder Patrick, Rapid Lienz, EXPA Pictures © 2009, Photographer EXPA J. FeichterRapid Lienz Tirol Milch vs St. Stefan /L. 1:2 (0:0)

 

Rapid Lienz: Glänzer, Ebner, M. Eder, Borykin, Überbacher, Ortner, Sumerauer (80.: Karre), Konrad, Korber, Steiner, Pascuttini (51.: Scherer).
St. Stefan: Heritzer, Perchtold (74.: Walzl), Scheucher, Samitsch, Simon, Sablatnig, Feimuth, Baumgartner, Dohr (90.: Nössler), Smrtnik, Plisic.

 

Tore: Christopher Korber (40.) bzw. Martin Smrtnik (43., 87. Spielminute).

 

Diese Partie war nie und nimmer zu verlieren! Ein beherztes Spiel der Rapidler - mit einigen Ausnahmen -, die dem überlegenen Tabellenführer über weite Strecken ebenbürtig war, wurde zunichte gemacht durch zwei haarsträubende Schnitzer in der Hintermannschaft. Nach ersten Schreckminuten - Markus Glänzer parierte im Herauslaufen, ein verdächtig nach Elfer riechendes Foul wurde nicht geahndet, ein Knaller strich knapp übers Gehäuse - führte eine tolle Offensiv-Kombination über Lucas Pascuttini, Lukas Steiner und Christopher Korber zum herrlichen 1:0. Doch wenig später kamen die Gäste durch ein Blackout im hinteren Verbund zum Ausgleich. Nach der Pause zeigten zunächst die Lavanttaler zwei Mal auf, ehe Gerhard Scherer zu einer Möglichkeit kam. Als es schon nach einem X aussah, wurde auch der zweite Rapid-Fehler prompt mit dem 1:2 kurz vor Schluss bestraft.


Fotos zum Spiel

 
Leere Kilometer nach Wolfsberg

Patrick Eder fehlt gegen den TabellenführerATSV Wolfsberg – Rapid Lienz Tirol Milch 2:1 (1:1)

 

Tore: Michael Hübler (26., 52.) bzw. Lukas Steiner (18. Spielminute)

 

ATSV Wolfsberg: Schnidar, Steharnik, Kirisits (65.: Stückler), Prieler, Hübler, Grässl, Grizold, Haid, Rabensteiner, Sattler, Kaiser (67.: Stelzl).
Rapid Lienz: Glänzer, Borykin, P. Eder, Tscharnig (46.: Pascuttini), M. Eder, Ebner, Sumerauer, Konrad, Überbacher, Steiner, Scherer.

 

Die Heimelf, im Frühjahr noch ungeschlagen, startete überfallsartig, die Rapidler suchten ihr Heil im Konter - und fanden in der 18. Minute auch das Erfolgsrezept. Markus Ebner bediente Lukas Steiner, und der schlenzte die Kugel aus etwa zwölf Metern per Innenrist in den Winkel. Aber keine zehn Minuten später brachten sich die Lienzer selbst um die Früchte. Zuerst ein unnötiges Foul am Zwanziger, dann eine Mauer, die mehr bröckelte als der Abwehr diente, undschließlich ein Ball, der mitten durch ging und uneinhaltbar einschlug. Nach zwei Weitschüssen, die Markus Glänzer bravourös zur Ecke drehte und einer Hunderter durch Andresa Überbacher fiel kurz nach der Pause der Treffer zum 2:1-Endstand. Nur ein Mal fiel den Rapidlern Erfolgsversprechendes ein, doch da hatte der Linesman seine Fahne ungerechtfertigt oben und stoppte Gerhard Scherer allein auf weiter Flur. Jetzt heißts Ärmel hochkrempeln und die Horrorauslosung auch als Segen ansehen - schließlich hat man es gegen die direkten Konkurrenten um den Ligaverbleib selbst in der Hand!

 
Nullnummer gegen Völkermarkt

25.04.2009, Lienz, Osttirol, Kaerntnerliga, Rapid Lienz vs Völkermarkt, im Bild Überbacher Andreas, Rapid Lienz, EXPA Pictures © 2009, Photographer EXPA J. FeichterRapid Lienz Tirol Milch vs Völkermarkt 0:0

 

Rapid Lienz: Glänzer, Borykin, M. Eder, P. Eder, Überbacher, Ebner, Konrad, Sumerauer, Steiner (57.: Pascuttini), Korber, Scherer.
Völkermarkt: Mairitsch, B. Spitzer, E. Spitzer, Hristic, Schreiber (59.: Stanic), Barrazutti (35.: Hafner, 77.: Schwinger), Schweiger, Grill, Höberl, Pöschl, Laschkolnig.

 

Die Gäste, die - warum auch immer - auf Tabellenplatz zwei liegen, ließen von Anfang an keine Zweifel darüber aufkommen, dass sie nur irgendwie ohne Schrammen wieder abreisen wollten. In 90 Minuten fanden sie nur nach einem Freistoß sowie einem Konter Möglichkeiten auf einen Treffer vor. Aber auch den Rapidlern fiel nicht besonders viel ein, um den Abwehrriegel zu knacken. Markus Ebner, Gerhard Scherer und Christopher Korber kamen zu besseren Möglichkeiten, ehe Gerhard Scherer im Finish zwei Mal nur knapp am Torjubel vorbei schrammte. Einen per Kopf abgescherzelten Freistoß parierte der gegnerische Goalie, in der zweiten Szene strefte die Kugel nur knapp am Gehäuse vorbei. In Summe ein ambitioniertes, doch über weite Strecken ideenloses Spiel der Heimischen, die aber hinten nichts anbrennen ließen. Allerdings fehlt nun gegen den direkten Konkurrenten ATSV Wolfsberg der gelb-gesperrte Christopher Korber.


Fotos zum Spiel

 
Sensation in Bleiburg

korber_christopher.jpgSVG Bleiburg - Rapid Lienz Tirol Milch 3:3 (0:0)

 

Tore: Martin Podgornik (50.), Patrick Schlatte (55., 85.) bzw. Christopher Korber (87.), Gerhard Scherer (89.), Lukas Steiner (90. Spielminute)

 

Bleiburg: Wriessnig, Smrtnik, Pevec, Knauder (87.: Rabl), Skorjanz, Tamegger (68.: Galo), Podgornik, Pitschko, Oswaldi (89.: Sprecakovic), Klatzer, Schlatte.
Rapid Lienz: Rapid Lienz: Glänzer, Borykin, P. Eder, Tscharnig, M. Eder, Ebner (72.: Ortner), Sumerauer, Überbacher (81.: Köffler), Korber, Scherer, Steiner.

 

Die Rapidler wurden zwar zu Beginn der Partie um einen Elfmeter gebracht, fanden auch die erste Chance vor, doch bis zur 85. Minute hielten die Bleiburger mit ihrem Direkt- und Kombinationsspiel das Zepter eindeutig in der Hand. Zwei Möglichkeiten auf das 1:2 wurden ausgelassen, und in der bis dahin besten Phase fassten die Lienzer das scheinbar tödliche 0:3 aus. Die Grün-Weißen bewiesen aber Moral, steckten nie auf und spielten richtig "Hollywood". Und mit drei schönen Aktionen kamen sie ebenso oft zum Erfolg. Christopher Korbers 1:3 bedeutete für die Heimischen wohl nur einen "Ausrutscher", Gerhard Scherers Anschluss weckte aber die Hoffnung bei den Gästen, und praktisch vom Ankick weg glich Lukas Steiner aus. Anstoß-Abpiff-Jubel!

In vier Runden zuvor entpuppten sich die Rapid-Kicker als Minimalisten (ein Tor, vier Punkte) - und dann diese "Auferstehung"! Hut ab davor, dass sich die Mannschaft auch nach dem klaren Rückstand so kurz vor Schluss nicht aufgegeben hat.

 
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